Mandalas mystische Diagramme

Mandalas sind vor allem in Tibet und Indien verbreitet
Mandalas sind mystische Diagramme, welche in Form eines Kreises oder eines Vielecks bestimmte geistige Zusammenhänge versinnbildlichen sollen.

Mandalas als religiöse Symbole

Mandalas dienen in vielen Religionen, vor allem im Buddhismus und im Hinduismus, als religiöse Symbole, welche beispielsweise bei verschiedenen Riten zum Einsatz kommen. Durch die buddhistische und hinduistische Religion verbreiteten sich die Mandalas schon sehr früh von Tibet und Indien ausgehend in ganz Südostasien. Doch sie sind auch auf anderen Kontinenten bekannt. So verwendeten beispielsweise auch viele Stämme der Ureinwohner Amerikas diverse Mandalas in ihren religiösen Zeremonien.

Auch die Aboriginies, die Ureinwohner Australiens verwendeten und verwenden auch heute noch verschiedene Mandalas als Symbole religiöser Zeremonien und Riten.

Mandalas bevorzugt zur Meditation eingesetzt

Im Buddhismus und auch im Hinduismus wurden die Mandalas bevorzugt zur Meditation eingesetzt. Dadurch verbreiteten sie sich sehr bald in ganz Ostasien. Besonders in Tibet waren und sind die Mandalas bis heute sehr verbreitet und werden dort zum Meditieren genutzt. Tibetische Mandalas zeigen meist einen sogenannten Mandala-Palast, in welchen der Betrachter von oben hinein blickt. In diesem Mandala-Palast befinden sich verschiedene Buddhas oder auch eine ganze Versammlung von Buddhas. Diese verschiedenen Buddhas im Mandala-Palast sollen durch Meditation des Betrachters visualisiert werden und somit für den Betrachter zum Leben erweckt werden.

Der tibetische Buddhismus wird auch als Vajrayana bezeichnet.

Er ist eine der ältesten Formen des Buddhismus und die Mandalas wurden hier schon sehr früh zur Meditation eingesetzt. Die Mandalas stellen ein dreidimensionales Objekt in einer zweidimensionalen Sichtweise dar. Man soll die dreidimensionale Form des Objektes optisch und geistig für sich selbst erzeugen. Im Vajrayana wird diese Form der Meditation sehr häufig verwendet. Je abstrakter diese Mandalas dargestellt sind, umso höher ist der vertiefte Konzentrationsgrad, welchen man durch die Meditation im Vajrayana erreichen kann.

Doch die Mandalas sind nicht nur in Tibet zu finden,

sondern sie sind in ganz Indien weit verbreitet. Doch auch in anderen Kulturen waren Mandalas verbreitet. Im Buddhismus und auch im Hinduismus werden die Mandalas oftmals in wochen- und monatelanger, mühseliger Kleinstarbeit von buddhistischen und hinduistischen Mönchen aus farbigem Sand auf den Boden gestreut. Diese Kunstwerke sind oftmals sehr filigran gearbeitet und ihre Herstellung erfordert sehr viel Geduld, Ruhe und eine hohe Konzentration.

MI

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